Christian Frei | Schweden 2023 | 100 Min. | Kinostart 13.06.2024 | FSK 12
ein Film von Nahid Persson Sarvestani
Der iranische Journalist Roohollah Zam muss seine Heimat verlassen, nachdem er sich den Mullahs in seinem Land widersetzt hat. Obwohl er selbst aus einer zutiefst klerikalen Familie stammt und als Jugendlicher seinen Vater zu Treffen mit dem obersten Führer Khamenei begleitet hat, wird er immer mehr zum Regimegegner. Mit seinem Nachrichtensender “Amadnews”, den er im französischen Exil gründet, deckt er Geldwäscheaktivitäten des Iran auf. Nach Morddrohungen wird Roohollah Zam unter den Schutz der französischen Sicherheitsbehörden gestellt.
Ab 2019 dokumentiert die schwedisch-iranische Regisseurin Nahid Persson Sarvestani sein Leben im Exil und beginnt, ihn in seinem Versteck zu filmen. Auch sie erhält anonyme Morddrohungen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen gelingt es dem iranischen Regime, Roohollah Zams Netzwerk zu infiltrieren und “Maulwürfe” einzuschleusen, die sein Vertrauen gewinnen. Roohollah Zam wird in eine Falle gelockt und in den Iran entführt. Nach 14 Monaten Haft, einem erzwungenen Geständnis und einem Schauprozess, den die Iraner live im Fernsehen verfolgen können, wird er zum Tode verurteilt und hingerichtet.
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nominiert für den Schwedischen Filmpreis
KINOTERMINE 2024
| Aachen | Apollo Kino & Bar | ||
| Bad Füssing | Filmgalerie | PROGRAMM | |
| Berlin | Eva Lichtspiele | Filmgespräch, Gäste: Regisseurin Nahid Persson Sarvestani, Christopher Resch (Reporter Ohne Grenzen), Susanne Klein (Amnesty International Deutschland) |
MEHR
| Aachen | Apollo Kino & Bar | ||
| Bad Füssing | Filmgalerie | PROGRAMM | |
| Berlin | Eva Lichtspiele | Filmgespräch, Gäste: Regisseurin Nahid Persson Sarvestani, Christopher Resch (Reporter Ohne Grenzen), Susanne Klein (Amnesty International Deutschland) | |
| Berlin | Dokumentationszentrum für Flucht, Vertreibung und Versöhnung | Dokumentale’24 | |
| Bochum | Casablanca | ||
| Bonn | Neue Filmbühne | Q&A, in Koop. mit FRAUEN* LEBEN FREIHEIT | |
| Brake | Centraltheater | ||
| Dortmund | sweetSixteen Kino | Q&A, Gast: Nahid Persson Sarvestani, Moderation: Kay Bandermann | |
| Düsseldorf | Metropol Kino | Q&A, Gäste: Shirin Shakib, Mina Imangholi-Zadeh, Moderation: Anahita Pouralijanki, in Koop. mit WOMAN LIFE FREEDOM & JHG Düsseldorf | |
| Essen | Filmstudio Glückauf | ||
| Hamburg | Abaton | Q&A, Gast: Regisseurin Nahid Persson Sarvestani, Moderation: Jasper Koch, in Koop. mit Diwan Hamburg e.V. | |
| Hamburg | Alabama Kino | ||
| Zum Tag der Pressefreiheit. Dank Amnesty International ist der Eintritt frei, mit anschließendem Filmgespräch | |||
| Hannover | Kino am Raschplatz | Matineen | |
| Hannover | Kino im Sprengel | SPECIAL, in Koop. mit Flüchtlingsrat NI | |
| Kempten | Colosseum | ||
| Köln | Odeon / ODEON-Lichtspieltheater | Q&A, Gast: Regisseurin Nahid Persson Sarvestani, Moderation: Zoya Sepehri, in Koop. mit Initiative free_human Köln | |
| Mainz | Haus der Kulturen | in Kooperation mit Internationale Gesellschaft für Menschenrechte und Initiative gegen die Todesstrafe e.V. | |
| Mannheim | Cinema Quadrat | Q&A, in Kooperation mit FRAUEN LEBEN FREIHEIT | |
| Mülheim an der Ruhr | Rio Filmtheater im Medienhaus | ||
| München | Monopol Kino | ||
| Nürnberg | Cinecittá Multiplexkino | in Koop. mit Menschenrechte.org | |
| Nürtingen | Traumpalast | ||
| Oslo | Nobel Peace Center | Welttag der Pressefreiheit: Ein Tag, an dem das Grundprinzip der Pressefreiheit gefeiert und die Medienschaffenden verteidigt werden sollen, die Angriffen auf ihre Unabhängigkeit und ihre Sicherheit ausgesetzt sind. | |
| Saarbrücken | Filmhaus | Q&A, in Kooperation mit Initiative gegen die Todesstrafe e.V , Saarbrücken und Iranische Bürgerinitiative Saar IRBIS | |
| Weimar | Lichthaus Kino |
Pressestimmen
„Dieser Film hat mich erschüttert. Er hat mich nicht mehr losgelassen. Gleichzeitig ist er hochspannend, erschütternd, weil man so nah dabei ist diese tägliche Paranoia mitzubekommen, in der die Exiliraner leben – und wie weit der lange Arm des Mullah-Regimes bis zu uns greift. Ein Film, der mich wirklich lange noch beschäftigt hat und den ich sehr sehr sehenswert finde.”
Peter Twiehaus im ZDF Morgenmagazin
„DER SOHN DES MULLAHS ist eine zeitgemäße Erinnerung an die menschliche Tapferkeit, die Entschlossenheit und den enormen Schmerz, der hinter jedem dieser Fälle steckt.”
Modern Times Review
„Ihr Film ist ein mutiges Zeugnis darüber, unter welchen Bedingungen engagierte Journalist*innen arbeiten.”
Amnesty International Deutschland e. V.“
„Dieser Film ist engagierter Journalismus über engagierten Journalismus.”
mmm.verdi






